Herzliche Einladung zur eucharistischen Anbetung

Jeden Donnerstag sind alle Gläubigen um 16.30 Uhr zur eucharistischen Anbetung in die St. Vituskirche in Jagstzell eingeladen.Seit Januar 2019 besteht zusätzlich ab 17.30 Uhr die Möglichkeit, bis  22.30 Uhr vor dem Allerheiligsten in der stillen Anbetung zu verweilen.

Bei der eucharistischen Anbetung ist das Allerheiligste in der Monstranz ausgesetzt und Jesus so ganz nah bei den Betenden. All die Dinge, die uns belasten und niederdrücken, können wir hier mit ihm teilen und ihm bringen. Bei ihm können wir am Tag der Freude, am Tag der Trauer, am Tag des Leidens und der Krankheit sein. Hier können wir Energie tanken und zur Ruhe kommen. Hier müssen wir nichts leisten, wir dürfen einfach da sein.
Wir laden Sie ein: Schöpfen Sie Kraft und Stärke durch die eucharistische Anbetung und verweilen Sie eine Stunde bei Jesus.
Wenn Sie gerne selber eine Anbetungsstunde übernehmen möchten, setzen Sie sich bitte mit dem Pfarrbüro Jagstzell in Verbindung.

Abend der Versöhnung

Was ist ein „Abend der Versöhnung“?
Abende der Versöhnung gibt es seit einigen Jahren. Dahinter verbirgt sich ein vielfältiger geistlicher Abend, der z.B. oft in der Fastenzeit angeboten wird. Besondere Bedeutung kommt dem liebenden und barmherzigen Gott zu, der uns Heilung und Versöhnung schenken will.

In unserem Leben gibt es immer wieder Momente, in denen es nicht so läuft und wir im Umgang mit uns selbst, untereinander und mit Gott Fehler machen. Eine besondere Gebetsatmosphäre soll uns helfen, unser eigenes Handeln und Tun zu überdenken und vor Gott zu bringen. Bei ihm können wir alles aussprechen, was uns belastet. Im Mittelpunkt des Abends steht das Sakrament der Versöhnung. Wie in zahlreichen Gleichnissen der Bibel, geht Jesus in der Feier der Versöhnung selbst auf uns zu, um unsere Freundschaft mit ihm zu erneuern und uns auch untereinander wieder zu versöhnen und zusammenzuführen.

Dieser Abend soll uns in der Begegnung mit Jesus Heilung und Versöhnung schenken; er soll uns helfen, unser Leben wieder neu auf Gott hin auszurichten.

Warum in der Seelsorgeeinheit Virngrund?
Im Februar 2021 war eine kleine Gruppe des nightfire-Teams bei einem Abend der Versöhnung in St. Salvator in Nördlingen. Dieser Abend war so bewegend, dass der Wunsch entstand, einen solchen Abend auch in der Seelsorgeeinheit Virngrund anzubieten.

Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen zu den vergangenen Abenden, finden diese ein bis zwei Mal pro Jahr in der Seelsorgeeinheit Virngrund statt.

Worin liegt der Unterschied zum nightfire?
Wie beim nightfire, werden auch beim Abend der Versöhnung moderne geistliche Lieder gesungen und es besteht wieder eine besinnliche Gebetsatmosphäre. Wesentliche Unterschiede sind, dass der Abend der Versöhnung mit einer Eucharistiefeier beginnt und die anschließende Anbetung aktiver gestaltet ist. So besteht für die Gläubigen die Möglichkeit, direkt vor dem Allerheiligsten eine Kerze zu entzünden, Gebetsanliegen aufzuschreiben, für die anschließend in einem Kloster gebetet wird, und einen Bibelvers zu ziehen. Wie der Name des Abends andeutet, stehen natürlich die Versöhnung und Vergebung bzw. die Beichte an diesem Abend besonders im Mittelpunkt.

Wie ist der Ablauf?
Der Abend der Versöhnung besteht aus zwei Teilen, der Eucharistiefeier und der Anbetungszeit.

Die Eucharistiefeier (Sonntagabendmesse) beginnt um 18:00 Uhr, welche Pfarrer Sven Jast mit uns feiern wird. Wir freuen uns, dass Pfarrer Jast an diesem Abend zu uns in die Seelsorgeeinheit kommt. Im Anschluss an die Eucharistiefeier, gegen 19:00 Uhr, wird das Allerheiligste von Pfarrer Harald Golla zur Anbetung ausgesetzt. Die Zeit der Anbetung ist geprägt von modernen geistlichen Lobpreis- und Anbetungsliedern, Bibelstellen, Glaubenszeugnissen, Impulsen und Stille. Während der Anbetung besteht im Vitusheim die Möglichkeit zum Empfang des Sakraments der Versöhnung oder zu einem Gespräch bei Pfarrer Sven Jast, Pfarrer Manfred Schmid und Pater Markus Körber. Mit dem eucharistischen Segen um 20:15 Uhr endet der Abend der Versöhnung.

Sie können gerne an der Eucharistiefeier und der Anbetungszeit teilnehmen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, nur zur Eucharistiefeier oder Anbetungszeit zu kommen.

Haben wir Sie neugierig gemacht oder sehnen Sie sich nach Versöhnung und einem „Bad für die Seele“? Dann kommen Sie doch am 5. November einfach vorbei. Wir freuen uns auf Sie…

Impressionen vom dritten „Abend der Versöhnung“ im September 2022

 

Rückblick „Jahreswechsel einmal ganz anders…“

Bereits zum dritten Mal war es in der Seelsorgeeinheit Virngrund möglich, den Jahreswechsel mal ganz anders und mit Jesus im Mittelpunkt zu erleben. Vom Silvesterabend bis zum Neujahrsmorgen, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, war das Allerheiligste in der St. Vitus Kirche zur stillen Anbetung ausgesetzt.

Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ an Pfarrer Manfred Schmid für die Aussetzung des Allerheiligsten nach der Eucharistiefeier zum Jahresschluss und Pfarrer Harald Golla für die Spendung des eucharistischen Segens am Neujahrsmorgen. Einen Dank sagen wir auch an alle, die in dieser Nacht eine Stunde der Anbetung übernommen haben oder ganz spontan zum stillen Gebet in die Kirche gekommen sind.

„Das Evangelium offenbart uns heute, dass die Größe Marias nicht darin besteht, dass sie eine außergewöhnliche Tat vollbringt, sondern dass sie schweigt, während die Hirten, nachdem sie die Ankündigung der Engel erhalten haben, nach Bethlehem eilen. Das Schweigen der Mutter ist eine schöne Eigenschaft. Es ist kein einfaches Schweigen, sondern ein Schweigen, das von Staunen und Anbetung über die Wunder, die Gott tut, erfüllt ist. „Maria“, so bemerkt der heilige Lukas, „bewahrte dies alles in ihrem Herzen und dachte darüber nach“. Auf diese Weise schafft sie in ihrem Inneren Raum für den, der geboren wurde; in Stille und Anbetung stellt sie Jesus in den Mittelpunkt und bezeugt ihn als Erlöser. Maria, die Mutter der Stille, die Mutter der Anbetung.“ (Ansprache von Papst Franziskus beim Angelus am 01.01.2024)

das Anbetungs-Team