Herzliche Grüße und herzliche Dankesworte aus Uganda erreichten die Seelsorgeeinheit Virngrund. Pfarrer Joseph Lubega berichtete in einer E-Mail, dass mit den ersten Spendengeldern rund zwanzig notleidende Familien mit Mais, Mehl, Bohnen aber auch mit Waschmittel versorgt werden konnten. Anhand einiger Fotos zeigt er die große Freude, die er und seine Mitarbeiter durch die Spendengelder Jung und Alt bereiten konnten.

Die Spendenaktion in der SE Virngrund für Pfarrer Joseph Lubega hatte insgesamt über 7000 € erbracht. Dieses Geld wird nun in mehreren Beträgen nach Uganda überwiesen und soll die durch die Coronakrise bedingte, schwierige Zeit in seiner Pfarrei etwas lindern. Die Pfarrei Kiziba liegt 62 km von der Hauptstadt Kampala entfernt. In der Gemeinde gibt es 16 Außenstationen, drei Einrichtungen leitet die Pfarrei: einen Kindergarten, eine Schule mit Oberstufe und eine Apotheke. Aufgrund des Lockdowns können die Menschen dort ihrer Arbeit nicht nachgehen und es fehlt an vielen Dingen des täglichen Lebens.

Erneut erreichte ein herzlicher Dankesbrief aus Uganda die Seelsorgeeinheit Virngrund. Anfang September war ein zweiter Spendenbetrag von 1000 € an Pfr. Joseph Lubega überwiesen worden. Mit der stolzen Summe von 4.067.472 Uganda Schilling (entspricht leider aber nur knapp 1000 €) konnte wieder konkrete Hilfe vor Ort geleistet werden.

In seinem Brief berichtet er, dass damit weitere Familien, Waisen, Alte, Kranke und Behinderte mit Grundlebensmittel wie Maismehl, Zucker aber auch Dingen des täglichen Gebrauchs, wie Seife und Waschmittel, versorgt werden konnten.
In einem Rechenexempel listete er auf, dass seine Pfarrei mit der Spendensumme 72 Familien unterstützen konnte. Da eine durchschnittliche Familie in Uganda aus 6 bis 8 Personen besteht, wurden damit rund 640 Personen erreicht.
In Uganda herrschen weiterhin strenge Pandemiebedingungen. Es besteht nach wir vor ein striktes Ein- und Ausreiseverbot, seit März ist der Passagierflugverkehr eingestellt. Eine Wiederaufnahme ist allerdings für Oktober geplant. Der öffentliche Busverkehr und der Autoverkehr sind limitiert. Es besteht eine nächtliche Ausgangssperre und die Kriminalitätsrate ist hoch.

Pfarrer Joseph Lubega bedankte sich besonders bei Pfr. Martin Danner für seine Unterstützung und wünscht ihm und den Menschen der SE Virngrund Gottes Segen.

Erneut erreichte ein Dankesbrief aus Uganda die Seelsorgeeinheit Virngrund. Im Dezember wurde die restliche Spendensumme an Pfr. Joseph Lubega überwiesen.

Er schreibt uns folgenden Brief:

Es freut mich sehr, diesen kleinen Bericht mit euch zu teilen.

Durch Ihre Hilfen vom 3. Dezember haben wir für zahlreiche Menschen Weihnachten besonders machen können. Für die alten Menschen, besonders die ohne Rente sind, wollten wir Weihnachten 2020 außergewöhnlich machen. 30 alte Menschen haben wir mit Mahlzeiten versorgt. Wir haben nämlich 10 kg Reis, 5kg Sojabohnen und 4kg Zucker pro Familie überreicht.

Während wir die alten Menschen besuchten, haben wir auch 12 vom Coronavirus betroffene alte Leute angetroffen. Aufgrund der politischen Kampagnen hat sich das Virus wie ein Lauffeuer verbreitet. Auf traurige Weise haben wir gestern einen Bischof verloren.

Zu ihren Familien haben wir auch 5kg Reis, 5kg Fleisch, 3kg Obst (Orangen und Zitronen) übergeben. Zusätzlich haben wir auch Seife an diese Familien übergeben.

Vorher waren wir ängstlich, aber nach und nach haben wir Mut bekommen und konnten dies überreichen. Die Bilder zeigen unsere Besuche bei ihnen. Alle diese Aktivitäten und Besuche waren sehr belohnend. Hungernde Kinder haben wir auch nicht vergessen. Wir haben ihre Familien besucht und haben für diese 25 Familien 10kg Maismehl und 5kg Zucker pro Familie gespendet.

Es ist eine große Freude diesen Menschen helfen zu können.

Vielen herzlichen Dank nochmal, dass Sie uns ermöglicht haben, diese Menschen zu unterstützen.

Es bleiben jetzt 830 Euro als Reserve übrig für weitere Hilfe.

Herzliche Grüße von uns allen in Kiziba.

Ich wünsche Ihnen ein friedliches und gesegnetes neues Jahr.

Ihr Pfarrer Joseph Lubega