Die drei Kapellen der Kirchengemeinde Sankt-Jakobus Hohenberg

Die älteste Kapelle in Hütten ist der „Mutter-vom-guten-Rat“ geweiht. Sie wurde 1779 erbaut. Stifter war der 1720 in Hütten geborene Pfarrer Jakob Stegmaier, gestorben 1786 in Oberroth bei Illertissen. Das Kapellenpatrozinium ist am 26.April. Ende der 1990er Jahre stattete sie der Malerpfarrer Sieger Köder mit vier Bildfenstern zum Lobpreis Mariens, dem Magnificat, aus. In der Weihnachtszeit schmückt eine von Sieger Köder entworfene Kastenkrippe den Altarraum.

Die Privatkapelle im Gansershof, Ortsteil Zumholz, einen guten Kilometer südlich des Hohenberg wurde 1865 geweiht. Sie hatte einen vermutlich kleineren Vorgängerbau. Von ihr stammen die 14 kleinen Holzfiguren der sogenannten Vierzehn-Nothelfer im Chor des kleinen Gotteshauses.

Die Kapelle in Hinterbrand wurde 1955 erbaut. Initiator war der damalige Seelsorger von Hohenberg, Combonipater Alfred Stadtmüller. Die Kapelle ist „Josef dem Arbeiter“ geweiht, das am 1. Mai gefeiert wird. Dabei werden nach dem Festgottesdienst Fahrzeuge gesegnet. Sieger Köder stattete sie mit fünf Bildfenstern aus. Alljährlich vom 24. Dezember bis zum 2. Februar ist über dem Altar eine Bretterkrippe aufgebaut.