Vitusfreunde

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Spendenübergabe

Jagstzell (fwi) –  Über eine Spende in Höhe von je 1.549,50 Euro haben sich der Wer hilft Wem-Verein und Pater Anton Schneider im Namen der Comboni Missionare gefreut. Überreicht wurde die Spende in Gesamthöhe von 3.099 Euro von den Vitusfreunden der katholischen Kirchengemeinde Sankt Vitus Jagstzell und der Kolpingsfamilie. Bei dem Geldbetrag handelt es sich um den Erlös ihrer Veranstaltung im vergangenen Oktober. Zu Gast waren Herrn Stumpfes Zieh und Zupf Kapelle.

Der Wer hilft Wem-Verein bringt Personen, die Hilfe bei einer Tätigkeit benötigen, mit Helfern zusammen. Mit den 1.549,50 Euro deckt der Verein Versicherungskosten, erzählt der erste Vorsitzende, Bertram Dreßler. Damit die Helfer auch in Zukunft weiterhin über den Verein unfall- und haftpflichtversichert sind.

Der andere Teil der Spende unterstützt die Comboni Secondary School im Südsudan. Aktuell ist der Südsudan gezeichnet vom Bürgerkrieg. Für die Kinder und Jugendlichen ist Bildung nicht so selbstverständlich, wie für die Gleichaltrigen in Deutschland. Aber gerade in einem Krisengebiet sei Bildung wichtig, so Pater Anton Schneider von den Comboni Missionaren. Denn Schulbildung bedeute, weg vom alten und bremsenden Denken zu kommen. „Es geht um soziales Lernen über die Volkszugehörigkeit hinaus und um Konfliktbewältigung. Gerade Letzteres vermag das sinnlose Töten im Land beenden helfen“, so Schneider.

(Quelle: Ipf- und Jagst-Zeitung)

Die Stumpfes rocken auf schwäbisch - Neues Programm ist ein voller Erfolg in Jagstzell

Jagstzell (fwi) – Mit Waschbrett, Kontrabass und jeder Menge schwäbischem Schabernack im Gepäck haben Hernn Stumpfes Zieh und Zupf Kapelle ihr neues Programm in Jagstzell präsentiert. Frei nach dem italienischen Lebensmotto „Dolce far niente“ heißt es bei den Stumpfes „Heut nemme ond morga net glei“.

Mit ihrer skrupellosen Hausmusik besuchten die Stumpfes zum ersten Mal Jagstzell. Eingeladen wurden sie von den Vitusfreunden der katholischen Kirchengemeinde Jagstzell. Unterstützt wurden die Vitusfreunde von der Kolpingsfamilie. Der Erlös ging zu gleichen Teilen an den Jagstzeller Wer hilft Wem- Verein und an die Comboni Missionare. Die Missionare werden mit ihrem Teil des Erlöses den Bau an einer kirchlichen Schule im Südsudan fördern.

Bei ihrem Auftritt mischten die Stumpfes gekonnt altbekannte Lieder wie „Sei wie du“ mit Neuem aus dem aktuellen Album „sehr sogar“. Die Stimmung in der Gemeindehalle hätte nicht besser sein können. Mit Schlagzeug und Klavier gaben die vier Schwaben ordentlich Gas. Flex, Selle und Manne fetzten auf ihren Gitarren und flitzen auf der Bühne hin und her. Und Benny Banano bewies, dass er seinen Kontrabass in jeder Lebenslage beherrschte – egal ob sitzend, stehend oder liegend. Das Publikum sparte nicht mit seinem Applaus und stimmte in den Rhythmus der Hausmusik mit Klatschen ein, inklusive schallendem Gelächter.

Schon bei ihrem ersten Lied „Hommelsoich“ und dem daran anschließenden „Heut nemme“ gewannen die Stumpfes in Windeseile die Herzen des Publikums. Ebenso rasant erfolgte der Instrumentenwechsel auf der Bühne. Über 40 verschiedene Instrumente kommen bei den Stumpfes zum Einsatz, erzählen die vier Musiker. Darunter auch ein Kassettenrecorder. Den hörte man, als die Schwaben zur Melodie von ACDCs „Highway To Hell“ den „Schreiners Gsell“ besangen.  „Der Kassettenrecorder ersetzt bei uns die E-Gitarre“, lacht Benny Banano von den Stumpfes. „Da kann man so laut reinbrüllen, bis das gute Ding fast auseinanderfällt.“ Für eine besondere musikalische Note sorgte ein präpariertes Waschbrett.

Doch nicht nur den Hit„Highway To Hell“ dichteten die Stumpfes mit einer großen Portion Humor um. Mit herausgestreckter Zunge hechelten die Musiker hündisch zu Lou Reeds „Walk On Wild Side“ und formten aus dem bekannten Hit das Lied „Hond weg“. Aus „You’ve Got A Friend“ von James Taylor wurde „I gang heit fremd“ und aus dem „Smooth Operator“ von Sade der „Coole Trompeter“. Nicht fehlen durften auch die Vesperbrote, die Musiker Flex vor der Pause in das Publikum warf. „Bei jedem Konzert machen wir aus einem Laib Brot die Vesperbrote für das Publikum“, erzählen Manne und Flex.

Bei so viel Begeisterung im Publikum verließen die Stumpfes nicht ohne eine Zugabe die Bühne. Neben dem Titel „I verguck mi net“ gab es mit dem „Linsengericht“ ein schwäbisches Rezept mit auf den Weg. Als krönenden Abschluss gab es den Hit „Bemberle“ in den das Publikum lauthals einstimmte.

Quelle: Ipf- und Jagstzeitung

Erfreuliches Ergebnis für Kipepeo

Zur Unterstützung des Kipepeo Fördervereins Kenia e.V., den die gebürtige Dankoltsweilerin Sonja Amolo vor fast 10 Jahren mitbegründete, wurde am 22. Oktober 2016 von den VITUSFREUNDEN und der Kolpingsfamilie Jagstzell zu einem Kabarettabend mit Bernd Kohlhepp alias „Hämmerle“ in die Gemeindehalle eingeladen. Für den Verein, der sowohl Kinder mit Behinderung und ihre Familien unterstützt, als auch versucht, Jugendlichen ein Leben außerhalb des Slums zu ermöglichen, hat die Veranstaltung einen Erlös von 1719,20 Euro eingespielt.

Der große Dank der VITUSFREUNDE hierfür gilt allen Mitwirkenden, die durch ihre Hilfe zum Gelingen des Abends beigetragen haben und natürlich der Unterstützung aller Gäste.