Ökumenischer Besuchsdienst

Aufgrund der aktuellen Situation kann das geplante Treffen des ökumenischen Besuchsdienstes

am Dienstag, 12. Januar 2021 nicht stattfinden. Voraussichtlich wird es im August sein. Wir informieren Sie rechtzeitig im Mitteilungsblatt.

Liebe Besucher unserer ökumenischen Seniorennachmittage,

wer hätte bei unserem letzten Beisammensein im Herbst 2019 ahnen können, dass wir uns im Jahr 2020 gar nicht treffen können? Was hat Corona doch alles durcheinandergebracht!

Wir Mitarbeiter hätten Sie gerne als unsere Gäste begrüßt und haben die schönen Stunden mit Ihnen vermisst. So wollen wir Sie auf diesem Wege zumindest recht herzlich in dieser Weihnachtszeit grüßen. In einem Büchlein von Bernhard Matzel fanden wir folgenden Text, welcher uns sehr angesprochen hat und eigentlich ganz gut in diese besondere Zeit passt:

Adventliche Hoffnung
In aller Finsternis – Licht, das nie mehr verlöscht.
In aller Ratlosigkeit – Freude, die ihren Grund nicht verliert.
In aller Einsamkeit- Gott, der uns gnädig ansieht.
In aller Verzweiflung – Trost, der stärker ist als jede Dunkelheit.
In allen Vorwürfen – Vergebung, die jede Schuld auslöscht.
In aller Hoffnungslosigkeit – ein Herr, für den es kein „zu schwer“ gibt.
In allem Schmerz – eine Hoffnung für traurige Herzen.
In aller Lebensangst – Gottes Liebe, die rettet und befreit.
In guten und schlechten Zeiten – Jesus, der immer bei uns bleibt.

 

Ja wir vertrauen darauf, dass Gott bei uns ist, wie Dietrich Bonhoeffer geschrieben hat:
„Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
So wünschen wir Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und bleiben Sie gesund.

Wir hoffen, dass wir uns nächstes Jahr – zumindest im Sommer – zu einem Nachmittag treffen können.

Ihr Mitarbeiterteam

 

              Das, was uns verbindet, ist größer als das, was uns trennt.

Wissenswertes

Obwohl die drei Gemeinden der Seelsorgeeinheit Virngrund im Ostalbkreis liegen, gehören die evangelischen Christen zum Kirchenbezirk Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall). Die Gemeinde Jagstzell wird der evangelischen Kirchengemeinde Rechenberg zugeordnet, die Gemeinden Rosenberg und Hohenberg gehören zu Hummelsweiler, einem Ortsteil von Rosenberg. Seit 2001 ist Hummelsweiler eine selbstständige Pfarrgemeinde mit einer 75%-igen Pfarrstelle. Pfr. Rainer Oberländer hat dort seinen Pfarrsitz. Für die evangelischen Christen in Jagstzell ist Pfr. Wolfram Niethammer mit einem 75%-igen Deputat zuständig, Pfarrsitz ist in Weipertshofen. In der Gemeinde Jagstzell gibt es 1.700 Katholiken und ca. 300 evangelische Christen, in der Gemeinde Rosenberg 1.650 Katholiken und 610 evangelische Christen.
(Elisabeth May)

Gelebte Ökumene in der Praxis

Hummelsweiler, Hohenberg und Rosenberg haben einen gemeinsamen Ökumene- Ausschuss, der ökumenische „Aktionen“ anstößt. Bisher gibt es schon einiges: die ökumenischen Kinderbibeltage, ökumenische Familien- und Schulgottesdienste, die Kinderbrücke und Ökumenewanderung mit Andacht, der Weltgebetstag aller Konfessionen sowie gemeinsame Frauen- und Seniorentreffen.

Auch in Jagstzell hat die Ökumene eine lange Tradition. Ausgehend vom 1. Jagstzeller Weltgebetstag (1989), der auch heute noch Jahr für Jahr gefeiert wird, entsprangen nach und nach

  • „Die Kleinen Freunde Jesu“, die mit ca. 3 – 9-jährigen Kindern parallel zum Gottesdienst im Vitusheim Kinderkirche feiern,
  • das ökumenische Frühstück,welches jährlich im Herbst angeboten wird,
  • der ökumenische Kinderbibeltag, zu dem in den Herbstferien alle Grundschulkinder eingeladen werden und der im Jahre 2017 seinen 10. Geburtstag feiern konnte,
  • die Organisation des Weltmissionssonntags im Oktober.
  • Seit 2008 gibt es den ökumenischen Besuchsdienst. Evangelische und katholische Christen besuchen Jubilare, Einsame und Kranke sowohl zu Hause als auch im Krankenhaus oder im Seniorenheim.

Mit all diesen ökumenischen Angeboten wird das Leben in den Gemeinden der Seelsorgeeinheit um ein Vielfaches bereichert. Fast möchte man sagen: An der Basis funktioniert die Ökumene auf jeden Fall schon mal gut!
(Elisabeth May)

Verabschiedung und Begrüßung im ökumenischen Besuchskreis

(vd) Am 15.09.20 trafen sich die Frauen und Männer zu einem besonderen Treffen des ökumenischen Besuchskreises. Fr. Gertrud Kretschmaier, Vertreterin der kath. Kirche des ökumenischen Besuchskreises, durfte erstmalig Pfarrer beider Konfessionen begrüßen: Pfarrer Martin Danner von der katholischen und Pfarrer Rainer Oberländer von der evangelischen Kirchengemeinde.

Wie üblich wurden besondere Vorkommnisse im vergangenen halben Jahr besprochen und die Geburtstagskarten für die Senioren an die jeweiligen Besucher verteilt. Diese sind seit der Coronazeit verunsichert, wie ein "Besuch" ablaufen soll und welche Schutzmaßnahmen zu beachten sind. Fr. Anita Beck, vom Caritasverband, erläuterte praktikable Möglichkeiten zur Glückwünschübergabe.

Nach einer kurzen allgemeinen Vorstellungsrunde hatten Pfarrer Danner und Pfarrer Oberländer das Wort. Pfarrer Danner berichtete, dass er nach 15 1/2 Jahren im Virngrund einen neuen Wirkungskreis übernehmen möchte und stellte seine neue Seelsorgeeinheit Donau-Riss bei Ehingen vor.
Pfarrer Oberländer erzählte von seinem Werdegang und zeigte sich interessiert an unserer Arbeit
und bereit unsere Gruppierung zu unterstützen; zunächst alleine und künftig gemeinsam mit dem neuen katholischen Pfarrer.

Frau Gerlinde Bannasch, die 2008 den ökum. Besuchskreis mitgegründet hat, gab bekannt, dass sie aus persönlichen Gründen den Vorsitz abgeben möchte. Herr Karl Heinz Scheufler ist bereit, übergangsweise dieses Amt zu übernehmen. Gerlinde Bannasch gebührt ganz herzlichen Dank für ihren Einsatz, ihre guten Ideen und ihre besonders liebenswerte und herzliche Art mit Menschen
umzugehen.
Zu guter Letzt bedankte sich Gertrud Kretschmaier bei Pfarrer Danner für das gute und vertrauensvolle Miteinander in all den vergangenen Jahren und bei Pfarrer Oberländer für seine Bereitschaft unsere Gruppierung künftig zu begleiten. Beiden überreichte sie als Anerkennung ein kleines Präsent.

Ökumenischer Besuchsdienst

(KB) Zur ersten Zusammmenkunft des Ökumenischen Besuchsdienstes im neuen Jahr fand sich das gesamte Mitarbeiterteam im von Heinz Scheufler wohlig vorgeheizten Gemeindesaal der Christuskirche ein. Gertrud Kretschmaier begrüßte alle Anwesenden. Ihr besonderer Gruß ging an Frau Beck von der Caritas, die die Arbeit des Besuchsdienstes von Beginn an begleitet hat, an Pfarrer Danner und Elisabeth May -Pfarrer Oberländer konnte aus beruflichen Gründen nicht kommen - an alle Mitarbeiterinnen und an die "Ehrenvorsitzende" Frau Ida Kaiser. Mit Freude wurden auch die vier neuen Mitarbeiterinnen vorgestellt, die sich im Besuchsdienst einbringen wollen. Nun konnte man sich an den appetitlich vorbereiteten Wurst- und Käsehäppchen und Getränken aller Art gütlich tun, und in lebhaftem Gespräch wurde über die durchweg positiven Erfahrungen berichtet. Dabei wurde von allen "Besuchsdienstlern" betont, wie sinnerfüllend und beglückend - und, ja, wie humorvoll - die Begegnungen mit den Senioren sein können, ja sind. Beim ersten Besuch wird dem Ü 80 - Jubilar eine Glückwunschkarte der Kirchengemeinde überbracht. Und das war der letzte und wichtigste Punkt der Tagesordnung: die Verteilung der Überbringungsaufträge. Das waren für das erste Halbjahr 2O19

allein in Jagstzell 51, nicht bekannt bis dato die evangelischen Bürger, von denen noch keine Daten vorlagen. Zufrieden konnte Gertrud Kretschmaier am Ende feststellen, dass die Auftragsverteilung problemlos abgeschlossen werden konnte. Die Aufträge gingen weg "wie warme Semmeln"- sozusagen....

Noch ein Hinweis: In der katholischen Kirche, in der evangelischen Christuskirche und im Rathaus liegen kurz gefasste, informative Flyer des Ökumenischen Dienstes aus!

Rückblick zum Weltgebetstag 2020

Steh auf und geh!

(re) Unter diesem Motto feierten am vergangenen Freitag zahlreiche Frauen und Männer aus unserer Gemeinde in der Ev. Christuskirche den Weltgebetstag. Frauen aus Simbabwe hatten die Liturgie erarbeitet.Die Gottesdienstbesucher wurden mit der Geschichte aus dem Johannesevangelium, der Heilung des Gelähmten am Teich von Betesda aufgefordert, etwas für die Veränderung zu tun und dafür aufzustehen. Mit informativen Begleittexten und Bildern lernten sie Land und Leute kennen. In einem kleinen Film stellte die Künstlerin Nonhlanhla Mathe ihre Ideen und Gedanken zum Titelbild vor.Die wunderschönen Lieder wurden vom Weltgebetstagschor unter der Leitung von Sieglinde Erhard und mit Unterstützung der 6 Musikerinnen und Musikern begleitet.

Zum Schluss wurden alle Gottesdienstbesucher ganz herzlich zu einem Beisammensein in den Gemeindesaal eingeladen. Dort wurden Artikel aus dem Eine-Welt-Laden zum Verkauf angeboten. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf 400,52 €.

Mit dem stattlichen Opfer des Gottesdienstes in Höhe von 689,50 € werden über 100 Hilfsprojekte weltweit unterstützt, die Frauen und Kinder stärken.

Herzlichen Dank an alle Gottesdienstbesucher. Danke für Ihr Mitfeiern und Ihre großzügige Spende.

Ihr Weltgebetstags-Vorbereitungsteam

12. ökumenischer Kinderbibeltag in Jagstzell

Stell dir vor, Du wärst ein Haus
Sicheren Grund haben

(wg) Wie immer fand am ersten Ferientag in den Herbstferien der ökumenische Kinderbibeltag der evangelischen Christusgemeinde und der katholischen St. Vitus Kirchengemeinde im Vitusheim in Jagstzell statt. 36 Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse haben teilgenommen.

In einem Anspiel überlegten die Jugendlichen, welcher Grund für ein Haus der richtige wäre. Die Kinder erlebten anschließend eine Meditation zum Thema: Stell dir vor, du wärst ein Haus. Ein Haus gibt uns Sicherheit und Schutz. Damit wir friedlich und glücklich miteinander darin leben können, brauchen wir Regeln. Die Kinder sammelten Regeln, die ihnen aus Familie, Schule, Verein usw. bekannt sind und gestalteten damit ein Haus auf einem Plakat. In einer Filmsequenz sahen die Kinder anschließend Teile aus der Bergpredigt: Ihr seid das Salz der Erde, liebe deine Feinde und die Goldene Regel: Behandle andere so, wie du behandelt werden möchtest. In der Bergpredigt ruft Jesus die Menschen dazu auf, ihre Mitmenschen zu lieben, sogar die Feinde, und allen mit Respekt zu begegnen. Er fordert sie auf, Gutes zu tun und sich gegenseitig zu helfen, vor allem den Benachteiligten und Schwächeren.

Am Nachmittag waren die Kinder gespannt auf die schon traditionelle Bastelarbeit. In diesem Jahr durften sie einen Wegweiser aus Holz mit einem Brennpeter bearbeiten, bemalen und zusammenschrauben. Im ganzen Vitusheim war ein reges Treiben und die Kinder schafften mit Feuereifer an ihren Kunstwerken. Die drei Leitsätze aus der Bergpredigt wurden an den Wegweisern angebracht. Sie sollen die Kinder und ihre Familien immer wieder daran erinnern, dass Regeln Sicherheit und Schutz geben und dass wir von Jesus Orientierung und Hinweise für unser Leben aus der Bergpredigt bekommen.

Das nächste Highlight erlebten die Kinder auf dem Winterberg. Die Jugendlichen spielten eine Szene nach, in der Jesus auf einem Berg zu den Menschen spricht und ihre Fragen beantwortet. Die Kinder waren Teil dieser Menschenansammlung um Jesus und hörten beeindruckt zu.

Zur feierlichen Abschlussandacht in der evangelischen Christuskirche kamen Pfarrer Danner und Pfarrer Oberländer dazu. Die Teilnehmer des Kibitages sangen die Lieder, die sie gelernt hatten und arbeiteten das Thema nochmals auf.

Zum Kibi-Tag-Team 2019 gehören Hanna Rettenmeier (Gitarre), Nele und Lina Rettenmeier, Emma Rettenmeier, Martin, Alina und Veronika Stegmaier, Bryan Schönberger, Sarah Hald und Mona Lemmermeyer (Keyboard) sowie Martina Rettenmeier, Waltraud Gschwender, Angelika Brunner und Yulia Stegmaier.

Das Team des ökumenischen Frauenkreises sorgte wieder in hervorragender Weise für das Mittagessen und freiwillige Kuchenbäckerinnen verwöhnten die Kinder am Nachmittag mit leckeren Backwerken. Die Gemeinde stellte dankenswerter Weise wieder die Räumlichkeiten in der Hauswirtschaftsschule fürs Mittagessen zur Verfügung.

Ökumenisches Frühstück am 14.11.2018

(kb) Wie schon seit 11 Jahren empfing die zahlreichen Gäste des Ökumenischen Frühstücks ein appetitlich angerichtetes Kaltes Bufett. Frau Horlacher begrüßte die Gäste. Sie trug ein Gedicht vor, das sich humorvoll kulinarischen Freuden widmete. Dann lud sie zum Frühstück ein.

Nun begann - "nein, nicht die Schlacht am Kalten Bufett". Wohlgeordnet "umrundeten" die über 50 Besucher/innen das reichliche, vielfältige Angebot: Wurst und Käseplatten, leckere Wurstsalate, Brot und anderes Backwerk, Hefezöpfe, verschiedene Marmeladen, alles hausgemacht....

Nette Gespräche verkürzten die Zeit bis zum Eintreffen des Referenten.

Hauptkommissar Kruger vom Polizeipräsidium Aalen, Referat Prävention, gelang es, in einem über eineinhalb - stündigen, humorvoll vorgetragenen und informativen Vortrag die Zuhörer/innen zu fesseln. Am Beispiel von Alltagssituationen machte er deutlich, wie leicht wir (besonderes ältere Menschen) es Dieben, Betrügern und Einbrechern machen und wie man sich in entsprechenden Fällen richtig verhalten soll und so Straftaten vorbeugen und verhindern kann.

Frau Dressler dankte Herrn Kruger für den kurzweiligen und lehrreichen Vortrag. Ihr besonderer Dank galt auch den Gästen für ihr Kommen und insbesondere dem fleißigen Mitarbeiterteam für die Vor- und Nachbereitung des gelungenen Ökumenischen Frühstücks.

An das Hospiz Sankt Anna in Ellwangen geht eine Spende von 250 Euro.

Hinweis:
Ab Anfang 2019 werden im Rathaus Broschüren der Polizei ausgelegt. Es sind Ratgeber, besonders auch für ältere Menschen, mit der Thematik "Schutz vor Kriminalität im Alltag".