Sternsingern in Zeiten von Corona

Nachdem nun der erste Monat des neuen Jahres vergangen ist, können wir Sternsinger voller Stolz das Ergebnis unserer diesjährigen Sternsingeraktion bekannt geben.

Es zeigt sich immer wieder, dass sich selbst in scheinbar unmöglichen Situationen Wege und Herzen auftun und „Träume“ wahr werden.
Dies erfüllt nicht nur uns mit sehr viel Freude und Dankbarkeit, sondern wird sicherlich bei den Schützlingen von Pfarrer Josef Neuenhofer eine noch viel größere Freude auslösen!
Worte der Friedensnobelpreisträgerin Berha v. Suttner beschreiben es trefflich: "Nach lieben ist helfen das schönste Zeitwort der Welt."

In Hohenberg sammelten die Sternsinger 3.076,50 Euro und in Rosenberg 6.222,00 Euro.

Ein herzliches Vergelt´s Gott allen Gebern und Gaben und behüt´Euch Gott im Neuen Jahr!

Eure Sternsingerschar

Sternsingen in Corona-Zeiten – ein Hoffnungslicht

Zu Beginn des neuen Jahres haben sich auch in Zeiten von Corona Sternsinger in Rosenberg und Umgebung auf den Weg gemacht, um den Segen zu bringen und ein Segen zu sein.

Insgesamt 11 Gruppen, bestehend aus 20 Kindern, haben bei winterlichen Temperaturen den Bewohnern in unserer Gemeinde den Segen für das neue Jahr sowie den Weihnachtssegen mit dem Hoffnungslicht gebracht. Unter Berücksichtigung der geltenden Auflagen konnte in diesem Jahr grundsätzlich nicht an den Haustüren geklingelt oder gesungen werden. Die Sternsinger haben dafür ihre Spuren in den Briefkästen hinterlassen. Da viele der Kinder die Straßen rund um ihr Zuhause durchwanderten, konnte dennoch an der ein oder anderen Haustür geklingelt werden. In diesem Fall überbrachten die Sternsinger zunächst eine musikalische Botschaft, die ganz im Stil des digitalen Zeitalters, über Handy und einer Lautsprecherbox abgespielt wurde. Im Anschluss wurde den Hausbewohnern der Segensbrief übergeben. So erklangen vor manchen Häusern Rap-Gesänge und vor anderen engelsgleiche Kindergesänge.

Ein besonderes Anliegen war zudem, den Segen der Sternsinger zu den Bewohnern und Mitarbei­tern unseres Pflegeheims zu bringen. Hierfür wurde ein kleines Paket liebevoll gerichtet und am Dreikönigstag an der Eingangstür des Pflegheimes abgegeben.
Wir wollen den Bewohnern und Mitarbeitern damit zeigen, dass sie nicht allein gelassen werden, sondern wir um ihre Not wissen und an sie denken.

Alle „Geschenke“ der Sternsinger wurden im Gottesdienst an der Weihnachtskrippe durch Herrn Pfarrer Schmid gesegnet und sollen Ihnen zum Segen werden. Gerade in dieser besonderen Zeit brauchen wir Licht und Hoffnung. Beides strahlt uns aus der Weihnachtskrippe entgegen. Dieses Licht der Hoffnung ist die Kraft, die uns durch diese Zeiten tragen kann. Mag dem ein oder anderen diese Geste klein erscheinen, wer sich ihr anschließt macht sie groß und mächtig.
Blinde Wut, Zorn und Unmut vergiften Leben, doch dieses gilt es gerade zu schätzen. Gehen wir durch diese Zeit mit Verständnis, Moral, Respekt und Freundlichkeit und bringen Mitgefühl füreinander auf, so leuchtet das Hoffnungslicht aus der Krippe durch uns hindurch in unsere gesamte Gemeinde.

Wir Sternsinger möchten uns ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken! Vielen Dank für alle süßen Wegzehrungen, jedes Lächeln im Gesicht und für jedes freundliche Wort! Wir sind überwältigt, von der Freude, die Sie uns entgegengebracht haben! Wir durften oft spüren, dass wir bei vielen herzlich willkommen waren und sich Freude verdoppelt, wenn sie geteilt wird. Ein ganz herzlicher Dank gilt auch allen ehrenamtlichen Begleitern und allen, die aktiv an der Vorbereitung beteiligt waren.

Auch die diesjährigen Spendenmöglichkeiten waren vielfältiger als sonst. Neben Bargeldspenden, die über die beiliegenden Spendentüten beim Pfarramt abgegeben werden konnten, war auch die Möglichkeit für die Überweisung der Spenden vorhanden. Das Ergebnis hätten wir uns nicht träumen lassen und danken vielmals dafür!

Die Spenden werden unmittelbar der Förderung von Straßenkindern in Bolivien zugutekommen.
Ein Freund von Pfarrer Danner, Pfarrer Josef Neuenhöfer, ist dort seit vielen Jahren unermüdlich im Einsatz. Ihm sind Kinder anvertraut, die auf der Straße und von der Straße leben. Von den Erwach­senen dort werden sie oft als „Wegwerfkinder“ bezeichnet, so als wären sie Müll, ohne Wert und ohne Zukunft.
Dank der jahrelangen Unterstützung kann man heute in La Paz die Aufbauarbeit von „Padre José“ sehr gut erkennen. Viele Straßenkinder haben es durch eine adäquate Schulbildung geschafft, ihren Lebensunterhalt selbst zu finanzieren. Die Alphabetisierung vieler vom Land zugezogener Familien spielt aber immer noch eine wichtige Rolle. Ein warmer Mittagstisch, sogar eine warme Dusche ist für viele Kinder ein großes Geschenk. Mit unserem Einsatz und Ihren Spenden wollen wir nicht nur bei uns Spuren hinterlassen, sondern auch in Bolivien Gottes Segen spürbar werden lassen.

Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ an alle Geber und Gaben!
Susanne Schips, im Namen des gesamten Sternsinger-Orga-Teams in Rosenberg

Sternsingeraktion 2021 in Jagstzell

Segen bringen – Segen sein. Unter diesem Motto ziehen jedes Jahr im Januar die Sternsinger von Haus zu Haus, um den Segen für das neue Jahr zu bringen und Spenden für soziale Projekte zu sammeln.

In diesem Jahr war alles anders. Corona bedingt konnte die Sternsingeraktion nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Doch gerade in diesem Jahr werden die Spenden besonders notwendig gebraucht.

Eine Gruppe Sternsinger eröffnete am 06.01.2021 den Gottesdienst mit dem Sternsingerlied und dem Segensspruch und wurde von Pfarrer Michael Cobb mit besonderer Freude begrüßt.

Im Gottesdienst wurde die Kollekte zu Gunsten der Sternsingeraktion eingesammelt. Bis zum 17.01.2021 wurden Spenden im Opferstock der Kirche gesammelt, außerdem konnten Spenden im Pfarrbüro abgegeben oder direkt überwiesen werden. Zusätzlich wurden die Spendenkässchen der Sternsinger in den örtlichen Bäckereien und Metzgereien aufgestellt. Wir bedanken uns herzlich bei den örtlichen Geschäften für die Mithilfe.

Auf diese Weise konnte der stolze Betrag von 5632 € gesammelt werden, welcher jeweils zur Hälfte an das Projekt für Straßenkinder der Comboni-Missionare sowie für eine Volksschule mit Internat der Tutzinger Missionsbenediktinerinnen in Kenia geht.

Vielen Dank sagen wir allen, die gespendet haben. In der Hoffnung, dass im nächsten Jahr die Sternsingeraktion wieder in gewohnter Weise stattfinden kann wünschen wir Ihnen bis dahin alles Gute. Bleiben Sie gesund.

Ihre Jagstzeller Sternsinger

Die Verantwortlichen

Hinter der Sternsingeraktion steckt viel Arbeit: Termine müssen abgestimmt, Räume reserviert, die Öffentlichkeitsarbeit rechtzeitig gestartet, die Kostüme überprüft, die Kinder und Begleiter geworben, Texte und Lieder einstudiert werden. Viele Telefonate und Absprachen sind nötig bis zur Aussendung durch den Pfarrer und dem Gang von Haus zu Haus. Damit alles so reibungslos und gut klappt, haben sich in den drei Gemeinden Teams gebildet, die alles organisieren und diese wichtige Aufgabe jedes Jahr bravourös meistern.

Ansprechpartnerinnen in Jagstzell sind
Ulrike Ilg, 07967/710220 oder Renate Rettenmeier, 07967/1452

Ansprechpartnerin in Rosenberg sind
Susanne Schips, Antje Lindner und Annalena Köder

Ansprechpartner in Hohenberg ist
Martin Mayer von der KjG